Tierschutzhof Kleine Heimtierinsel
Tierschutz vor Ort


Tierschutz vor Ort


Unsere Pflegetiere kommen zunächst in einen Quarantänebereich. Dort bleiben sie, bis sie tierärztlich untersucht wurden und gesundheitlich „freigegeben“ sind. Diese Phase ist wichtig, damit die Tiere ankommen können und mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt werden.
Alle Tiere werden bei uns:

  • einem Tierarzt vorgestellt
  • entwurmt und entfloht
  • geimpft
  • gechippt
  • auf Giardien untersucht

Alle Katzen werden grundsätzlich kastriert.
Die meisten Hunde ebenfalls – außer, es sprechen medizinische oder individuelle Gründe dagegen.
Wir arbeiten mit mehreren Tierärzten zusammen, die im Notfall rund um die Uhr erreichbar sind.


Leben im Familienverband


Nach der Quarantänezeit ziehen die Tiere mit in die Familie.
Katzen leben zunächst im Wohnbereich, bis sie diesen als ihr Zuhause angenommen haben. Erst danach – und nur wenn sie zuvor an Freigang gewöhnt waren – werden sie in die Chip-Katzenklappe eingelernt und dürfen sich frei in der Diele, im Stall sowie auf dem übrigen Außengelände bewegen.
Hunde werden schrittweise in das vorhandene Rudel integriert. Dabei achten wir sorgfältig auf die Verträglichkeit untereinander sowie auf das Zusammenleben mit Katzen.
Ein Teil des Hauses und des Gartens ist katzenfrei, sodass auch Hunde aufgenommen werden können, die nicht mit Katzen verträglich sind.
Einschätzung & Vorbereitung
Durch diese Form der Unterbringung können wir jedes Tier gut beobachten, einschätzen und gezielt auf sein zukünftiges Zuhause vorbereiten.
Zeigt ein Tier Auffälligkeiten im Verhalten, wird individuell mit ihm gearbeitet.
Alle Tiere bleiben bei uns, bis sie in ihr neues Zuhause vermittelt werden – auch wenn dies längere Zeit in Anspruch nimmt. In manchen Fällen, insbesondere bei alten oder schwer vermittelbaren Tieren, kann dies auch bis zum Lebensende sein.
Ist der Quarantänebereich belegt, können keine weiteren Tiere aufgenommen werden, bis dieser wieder frei und vollständig gereinigt ist.
Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass dieses Vorgehen zu deutlich weniger Rückläufern führt und die Tiere dauerhafte, passende Zuhause finden.


Vermittlung & Begleitung
Wenn möglich, werden Hunde in den Gruppenunterricht der Hundeschule eingebunden.
Alle Tiere werden ausschließlich nach:

  • mehrmaligem Kennenlernen
  • einer Vorkontrolle
  • und mit Schutzvertrag

vermittelt.
Auch nach der Vermittlung stehen wir den neuen Besitzerinnen und Besitzern beratend zur Seite. Tiere, die aus welchem Grund auch immer ihr Zuhause verlieren, kommen grundsätzlich wieder zu uns zurück. So wissen wir jederzeit, wo unsere Pfleglinge sind.


Kaninchen &
Meerschweinchen


Kaninchen und Meerschweinchen werden zu Beginn separat untergebracht, tierärztlich untersucht und entsprechend versorgt.
Kaninchen werden geimpft, männliche Tiere kastriert.
Vier Wochen nach der Kastration dürfen die Böcke mit in den Stall einziehen. Im Frühjahr und Sommer wird dieser zusätzlich um ein Außengehege erweitert. Weibliche Tiere dürfen nach tierärztlicher Freigabe direkt in den Gemeinschaftsstall ziehen.


Der Stall bietet:

  • mehrere Versteckmöglichkeiten auf zwei Ebenen
  • ausreichend Platz zur freien Bewegung
  • Schutz vor Wind und Frost

Ein Teil des Stalls ist im Winter mit einer Rotlichtlampe ausgestattet.